

Kreative verstehen unter dem Wort Netzwerk mehr als bloß Kabel, die Maschinen miteinander verbinden. Ob im eingetragenen Verein, beim Designertanztee oder auf der Medienkunst-Party - Networking ist derzeit höchst angesagt.
Vier Typen von Netzwerken sind für Designer von Bedeutung: die beruflichen, die in der Ausbildungszeit entstehen und später durch auftrags- und problembezogene Netzwerke ergänzt werden; jene, die auf gegenseitigem professionellen Support beruhen („Hilfst du mir, mein Portfolio grafisch aufzuwerten, übernehme ich deinen nächsten Fotojob"); die privaten, die bei der Organisation des Alltags helfen; und schließlich jene Beziehungsnetze, die dem kritischen Austausch dienen und eher indirekten Nutzen haben. So das Ergebnis einer Umfrage, die die Schweizer Designpublizistin Meret Ernst unter den Preisträgern des Eidgenössischen Wettbewerbs für Design durchführte.
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Das Gestaltungsbüro Magma spielt Tischtennis. Jeden Mittag und manchmal auch samstags. Die Platte steht direkt vorm Magma-Büro und soeben wickeln die Kreativen ihr erstes Turnier ab. „Neben unseren Mitarbeitern haben wir alle Grafiker aus Karlsruhe, die wir so kennen, eingeladen, insgesamt rund dreißig Leute" erzählt Geschäftsführer Lars Harmsen. „Die Externen haben ihre Spiele am Samstag, und wenn ich einen Tipp abgeben sollte, würde ich auf Boris, einen unserer Art-Direktoren wetten, den hat bislang noch keiner geschlagen. "Zwischen den Matches spielen die Designer mit Worten Pingpong und sind sich einig: Das Ganze ist ein Riesenspaß und total kommunikativ.